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FC Ebnat-Kappel · seit 1969

Unsere Geschichte

Vom Badi-Grümpelturnier über die Gill und den Untersand bis zum neuen Clubhaus: mehr als 55 Jahre Fussball im Doppeldorf, erzählt in Bildern, Zahlen und Stimmen.

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KAPITEL 01

Der Traum vom eigenen Club

1930 – 1968

Lange bevor es einen FC Ebnat-Kappel gibt, wird im Doppeldorf gekickt: auf Bauernwiesen, mit selbstgezimmerten Toren und viel Begeisterung.

30er-Jahre

Die «Rotkreuz-Mannschaft»

Junge Ebnat-Kappler spielen «wilde Spiele» gegen Nesslau, Mogelsberg oder Wattwil. Man fährt mit dem Velo hin, duscht im Brunnentrog, und auf die Turnerleibchen näht eine Mutter Schweizerkreuze aus roten Mützenüberzügen der Bahnbeamten. Vor jedem Heimspiel wird zuerst der Kuhmist vom Platz geräumt.

Damals glaubten wir, es sei ein Landesunglück, dass wir nicht Fussball spielen durften wie andere.
Richard BingisserSpieler der 30er-Jahre
50er-Jahre

Der zweite Anlauf

Bis zu sieben Ebnat-Kappler stehen im Kader des FC Wattwil. «Trauben»-Wirt Theo Schmid lädt zu einem Vortrag mit Film, rund 100 Interessierte kommen, ein Platz hinter der Morga ist schon im Gespräch. Doch die nötige Unterstützung fehlt, und der Traum zerschlägt sich erneut.

21./22. September 1968
Da war was los auf der Gill.
Da war was los auf der Gill.

Das Badi-Grümpelturnier

Zugunsten der geplanten Badi treten über 400 Kickerinnen und Kicker auf dem Areal der heutigen Gill an. Rund 20’000 Franken gehen an die Badikommission, und das Feuer ist gezündet: Noch im selben Jahr bildet sich eine Gründervereinigung.

KAPITEL 02

Gründung und Aufbau

1969 – 1973

In wenigen Monaten wird aus der Idee ein Verein mit eigenem Platz. Gebaut wird im Frondienst, bezahlt mit Grümpi und Tombola.

86

fussballbegeisterte Damen (!) und Herren kommen am 4. Juli 1969 zur Gründungsversammlung ins Hotel Traube.

4. Juli 1969
Festlicher Auftritt in den legendären FC-Leibchen.
Festlicher Auftritt in den legendären FC-Leibchen.

Der FC Ebnat-Kappel ist gegründet

Die Traktandenliste ist in genau einer Stunde durch. Bruno Ravaioli, der das Initiativkomitee geleitet hat, wird erster Präsident. Dank einer Werbeaktion zählt der junge Club schon bald gegen 400 Mitglieder.

Wo soviel guter Wille, ein solcher Enthusiasmus und eine derart echte Begeisterung vorhanden sind, kann es nicht mehr schief gehen.
Berichterstatter der Lokalzeitungzur Gründungsversammlung
18. Oktober 1969
«Einlaufen» für den Grümpi-Einsatz.
«Einlaufen» für den Grümpi-Einsatz.

Das erste Tor

Knapp drei Monate nach der Gründung steigen die Senioren in Bütschwil erstmals in die kurzen Hosen. Nach elf Minuten trifft Hans Nyffeler «mit einem unhaltbaren Schuss in die entferntere Ecke». Zwei Wochen später folgt in Uznach der erste Sieg (3:2).

4. November 1969
Der Sportplatz in der Gill wird gebaut.
Der Sportplatz in der Gill wird gebaut.

Ein Platz in der Gill

Die Gemeinde stellt die Gillwiese kostenlos zur Verfügung, bauen muss der Club selbst. Unzählige Frondienststunden später ist der Platz bereit. Das erste Grümpelturnier unter der Regie des FC bringt Fr. 19’946.– in die Kasse.

80’000

Lose sind am 23. Oktober 1970 verkauft. Hauptpreis der Sportplatz-Tombola: ein Fertighäuschen für 35’000 Franken. Reinertrag: Fr. 41’377.75.

August 1970
Die erste Mannschaft mit Trainer Röbi Schüpbach, 1970.
Die erste Mannschaft mit Trainer Röbi Schüpbach, 1970.

Erste Meisterschaft mit fünf Teams

Weil noch kein Platz bespielbar ist, trainieren die Aktiven im Winter als Handballer und steigen prompt in die 3. Liga auf. Im Herbst starten dann fünf FCEK-Teams in die erste Fussballmeisterschaft, alle Spiele auswärts. Die erste Mannschaft wird Dritte.

1970
Die Damen-Equipe von 1970.
Die Damen-Equipe von 1970.

Schon damals: Frauenfussball

Bereits im ersten Jahr gibt es eine Damen-Equipe, trainiert von Othmar Brunner. Nach einem Jahr ist das Abenteuer vorbei, 1991 kommt der Frauenfussball zurück und bleibt.

11. Juli 1971
2’000 Zuschauer verfolgten das Eröffnungsspiel.
2’000 Zuschauer verfolgten das Eröffnungsspiel.

Grosser Tag auf der Gill

Der neue Platz wird eingeweiht. Zuerst schlägt der FCEK den FC Dussnang 6:4, Rudi Sussenbach erzielt das erste Tor auf heimischem Boden. Dann spielen vor 2’000 Zuschauern Schweizermeister Grasshoppers und Austria Salzburg (1:3).

Sie haben durch die Leistung einer Grosszahl von Frondienststunden bewiesen, dass sie bereit sind, für ihren Verein und ihren Sport Opfer zu bringen.
Hans ToblerGemeindammann, bei der Platzeinweihung
1973
Senioren und Skinati, oder Hans Tschanz neben Bernhard Russi.
Senioren und Skinati, oder Hans Tschanz neben Bernhard Russi.

Senioren gegen die Ski-Nati

Am Fest zugunsten des Alters- und Pflegeheims treten die FCEK-Senioren gegen die Ski-Nationalmannschaft an, mit Bernhard Russi, Heini Hemmi und Walter Tresch. Im selben Jahr zieht der Club Bilanz: 1’000 Tore in 421 Spielen seit der Gründung.

KAPITEL 03

Die Gill-Jahre

1974 – 1990

Flutlicht, ein eigenes Grümpelturnier, Skirennen und ein Nachwuchs, der bis nach Wembley kommt: Der Club wächst über das Dorf hinaus.

1974
Immer wieder ein Spektakel: die Penaltyschiessen.
Immer wieder ein Spektakel: die Penaltyschiessen.

Das erste eigene Grümpi

Nach zwei erfolgreichen Turnieren organisiert der Verein 1974 sein erstes offizielles Grümpelturnier. Daraus wird das grosse Dorffest zum Sommerferienbeginn und bis heute die wichtigste Einnahmequelle des Clubs.

8. Februar 1975
Zwölfmal versammelte man sich im Tanzboden-Skigebiet.
Zwölfmal versammelte man sich im Tanzboden-Skigebiet.

Das Club-Skirennen

Zwölfmal trifft sich die FC-Familie im Skigebiet Tanzboden, 55 Starterinnen und Starter sind es bei der Premiere. Letzter Clubmeister 1987 wird C-Junior Peter Gabathuler, und er ist es bis heute geblieben.

Frühling 1975
1975: Die erste Mannschaft feiert in Littenheid den ersten Gruppensieg.
1975: Die erste Mannschaft feiert in Littenheid den ersten Gruppensieg.

Erstmals in den Aufstiegsspielen

Als Gruppenmeister trifft die erste Mannschaft auf den FC Wängi. Beide Spiele enden 2:2. In der 88. Minute prallt Fricks Kopfball vom Innenpfosten in die Hände des Torhüters, das Penaltyschiessen geht verloren. Pech!

Saison 1975/76
Die Masten werden gestellt. Dieter Peter in luftiger Höhe.
Die Masten werden gestellt. Dieter Peter in luftiger Höhe.

Es werde Licht!

Sechs Masten mit je zwei 2’000-Watt-Scheinwerfern bringen Flutlicht auf die Gill. Mitfinanziert wird das bis dahin teuerste Projekt durch Bandenwerbung: 80 vermietete Meter.

4. Mai 1979
Der FC Ebnat-Kappel feierte zusammen mit der Pepe Lienhard Band.
Der FC Ebnat-Kappel feierte zusammen mit der Pepe Lienhard Band.

10 Jahre FCEK

Die Pepe Lienhard Band eröffnet die Jubiläumstage, Gäste aus Ebnat-Aalen reisen an, und Präsident Fritz Hagmann ehrt die Gründungsmitglieder. Fast 100 Junioren spielen inzwischen im Verein.

Es ist schwieriger, einen Verein zu führen, wenn die Begeisterung der ersten Stunde gewichen ist.
Bruno RavaioliGründungspräsident, zum 10-Jahr-Jubiläum
Dezember 1981
Faszination Hallenfussball.
Faszination Hallenfussball.

Das erste Chlausturnier

24 Teams testen die neue Doppelturnhalle Schafbüchel auf ihre Fussballtauglichkeit. Seither bilden Damen, Aktive, Junioren, Senioren und Veteranen jedes Jahr im Dezember gemischte Teams.

1983
Die C-Junioren mit ihren Trainern beim Aufstiegsturnier auf der Gill.
Die C-Junioren mit ihren Trainern beim Aufstiegsturnier auf der Gill.

Die C-Junioren in der Inter-Klasse

Nach dem OFV-Finalturnier auf der Gill spielen die Ebnat-Kappler C-Junioren fünf Jahre in der damals zweithöchsten Juniorenliga der Schweiz, gegen Wettingen, Winterthur oder Schaffhausen. Schon 1981 waren die D-Junioren Ostschweizer Vizemeister.

1985
Röbi Büsser im Wembley.
Röbi Büsser im Wembley.

Von der Gill nach Wembley

Röbi Büsser und Andi Giger schaffen es über die Ostschweizer Auswahl in die Junioren-Nati. Büsser spielt mit der Schweiz im Wembley-Stadion gegen England, vor 32’000 Zuschauern.

17. August 1987
Tenüeinweihung mit vielen Gesichtern der ersten Stunde.
Tenüeinweihung mit vielen Gesichtern der ersten Stunde.

Die Veteranen sind geboren

18 zum Teil schon leicht ergraute Fussballer treffen sich zum ersten offiziellen Training auf der Gill. Die «Kämpfer der ersten Stunde» spielen wieder, auf dem Rasen, in der Halle und beim Kegeln.

716 : 685

Stimmen: So knapp sagt Ebnat-Kappel am 4. Juni 1989 Ja zur neuen Sportanlage im Untersand. Der Club hatte vorher in knapp drei Monaten über 200’000 Franken an Spenden gesammelt.

KAPITEL 04

Ein neues Zuhause im Untersand

1991 – 1998

Am Thurknie entsteht das neue Fussballzentrum. Zum ersten Mal spielt der FCEK auf einem richtigen Rasenfeld.

24. August 1991
Die Junioren überbringen nach ihrem Lauf entlang der Thur den Matchball.
Die Junioren überbringen nach ihrem Lauf entlang der Thur den Matchball.

Einweihung im Untersand

Die Junioren laufen von Nesslau der Thur entlang zum Festplatz, mit Ballonen in Gelb und Blau und dem Matchball. Im Hauptspiel trennt sich der FCEK 2:2 von den Freunden aus dem deutschen Ebnat. Man spricht vom neuen «Rasengefühl».

Fussball ist eine Schule des sozialen Verhaltens, eine Schule fürs Leben.
Arthur LieberherrGemeindepräsident, bei der Einweihung
Sommer 1991

Die Frauen kommen zurück

Nach dem Grümpi fragen sich einige Mädchen, ob es nicht wieder ein Damenteam geben könnte. Präsident Wolfgang Bauer übernimmt selbst das Training. Schon 1994 steigen die Ebnat-Kapplerinnen nach einem 2:1 in Giubiasco in die 1. Liga auf.

Mai 1992
Das Gerippe des Clubhäuschens steht.
Das Gerippe des Clubhäuschens steht.

Das kleine Bijou

Im Januar grüsst das Aufrichtebäumchen vom First, im Mai steht das Clubhäuschen. Rund 500 Frondienststunden leisten Pinselvertreter, Bürolisten, Mechaniker und Coiffeure. Aus dem Materialhäuschen wird mit den Jahren der Treffpunkt der FC-Familie.

S’isch scho cheibe schöö worde.
Ein Wandersmann auf dem Thurwegkurz nach der Fertigstellung
1996

Die Supporter

Knapp 30 Fussballfreunde gründen die Supportervereinigung, das dritte Standbein des Clubs. Im selben Frühling steigt die erste Mannschaft vor über 500 Zuschauern in die 3. Liga auf.

92 : 13

Tore in 18 Spielen mit 54 Punkten: Die Mannschaft von Christian Maier kehrt 1998 in die 3. Liga zurück. Im Derby gegen Wattwil heisst es 10:0.

KAPITEL 05

Goldene Jahre

1999 – 2009

Vom Abstieg in die 4. Liga in zwei Jahren in die 2. Liga: ein kleines Fussball-Märchen, pünktlich zum 30. Geburtstag.

20. Juni 1999
Der Jubel ist gross: «Wir sind in der 2. Liga!»
Der Jubel ist gross: «Wir sind in der 2. Liga!»

4:0 in Poschiavo

Mit einem diskussionslosen Sieg im Bündner Seitental steigt der FCEK erstmals in die 2. Liga auf, die höchste regionale Spielklasse. Über 100 mitgereiste Fans erfüllen das Tal mit einem wahren Jubelsturm.

Dieser Erfolg wird sich markant in der Geschichte Ihres Vereins verankern.
St.Galler FussballverbandGratulation zum Aufstieg
August 1999
Supporter und Altinternationale vor der Kamera.
Supporter und Altinternationale vor der Kamera.

Köbi Kuhn auf der Gill

Die sanierte Gill wird mit einem Spiel der Supporter gegen Schweizer Altinternationale eingeweiht: Köbi Kuhn, Kudi Müller, Bigi Meyer und Co. zaubern noch einmal und gewinnen 9:5.

1999 – 2004
Das 2.-Liga-Team in der ersten Saison 1999/2000.
Das 2.-Liga-Team in der ersten Saison 1999/2000.

Fünf Jahre 2. Liga

Nach einem Fehlstart mit 1:12 Toren findet sich das Team und wird Neunter. Es folgen die Ränge fünf, sechs und fünf. Dazu kommt 2003 die erste Hauptrunde im Schweizer Cup gegen den Erstligisten Tuggen.

1. Oktober 2002
Die Heli-Crew leistet Massarbeit.
Die Heli-Crew leistet Massarbeit.

Flutlicht per Helikopter

Keine zehn Minuten braucht der Heli, um die sechs 18 Meter hohen Masten der neuen Platzbeleuchtung im Untersand zu setzen. Zwei Tage später spielen die Veteranen das erste Spiel unter Flutlicht.

2003
Das 1.-Liga-Aufsteiger-Team im Jahr 2003.
Das 1.-Liga-Aufsteiger-Team im Jahr 2003.

Die Frauen in der 1. Liga

Ungeschlagen durch die Herbstrunde, nur eine Niederlage im Frühling: Die Ebnat-Kapplerinnen unter Christian Giger steigen zum zweiten Mal in die 1. Liga auf.

Man sollte über dem Rekord nicht den Sport und über dem Sport nicht das Spiel vergessen.
Carl Diemzitiert von Christian Vetsch in der Festschrift
2009
Der jüngste Nachwuchs, 2009.
Der jüngste Nachwuchs, 2009.

40 Jahre FC Ebnat-Kappel

Zum Jubiläum spielen 148 Junioren in zehn Teams, dazu zwei Aktivmannschaften, Frauen, Senioren und Veteranen. Die Festschrift hält fest, was in vier Jahrzehnten geleistet und erlebt wurde.

KAPITEL 06

Gemeinsam fürs Toggenburg

2011 – 2016

Marcel Roth wird Präsident, Jürg Stadelmann übernimmt die 1. Mannschaft, und mit dem FC Wattwil Bunt entsteht eine Juniorengruppierung, damit Junioren im ganzen Tal in ihrer Nähe Fussball spielen können.

August 2011
Der abtretende Präsident Mario Ammann (links) und sein Nachfolger Marcel Roth. Bild: Stefan Füeg
Der abtretende Präsident Mario Ammann (links) und sein Nachfolger Marcel Roth. Bild: Stefan Füeg

Wimpelübergabe

Nach zehn Jahren übergibt Mario Ammann das Präsidium an Marcel Roth. Trotz Abstieg setzt der Verein auf Kontinuität: Herbert Greub bleibt Trainer, neu mit Andi Büsser als Assistent.

2013 – 2021
Trainer Jürg Stadelmann an der Seitenlinie.
Trainer Jürg Stadelmann an der Seitenlinie.

Acht Jahre Jürg Stadelmann

2013 übernimmt Jürg Stadelmann die 1. Mannschaft. Acht Saisons lang prägt er das Team an der Seitenlinie, mit dem Aufstieg in die 3. Liga als Höhepunkt.

Sommer 2016

Team Toggenburg

Der FC Ebnat-Kappel und der FC Wattwil Bunt 1929 schliessen sich zur Juniorengruppierung Team Toggenburg (A bis D) zusammen. Talentierte Junioren von Wildhaus bis Lichtensteig werden in ihrer gewohnten Umgebung gefördert und können im Leistungsteam in der obersten regionalen Stärkeklasse mitspielen.

Jeder einzelne Junior soll seinem Leistungsvermögen entsprechend gefördert sowie gefordert werden und in einer der Mannschaften seinen Platz haben.
Team Toggenburgaus der Leitidee der Gruppierung
KAPITEL 07

Aufstieg, Kunstrasen und Clubhaus

2019 – 2020

Unter Trainer Jürg Stadelmann gelingt der Sprung in die 3. Liga, und für die Mädchen entsteht FF Toggenburg. Gleichzeitig wird im Untersand rund 18 Monate gebaut: Am Ende stehen ein Kunstrasen, eine Anzeigetafel und ein neues Clubhaus, ein Bijou im Doppeldorf.

Februar 2019
Vermessung im Untersand, Februar 2019.
Vermessung im Untersand, Februar 2019.

Los geht’s im Schnee

Im tiefen Schnee wird vermessen und abgesteckt. Wo bisher der Grusplatz lag, entsteht in den folgenden Monaten der neue Kunstrasen.

Frühjahr und Sommer 2019

FF Toggenburg

Im Frühjahr bilden der FC Ebnat-Kappel und der FC Bütschwil die Juniorinnengruppierung FF19. Im Sommer kommt der FC Kirchberg dazu, und FF Toggenburg ist gegründet. Seither spielen Mädchen von Wildhaus bis Kirchberg in allen Kategorien in reinen Mädchenmannschaften.

3

Clubs stehen hinter FF Toggenburg: Ebnat-Kappel, Bütschwil und Kirchberg. Jedes Mädchen soll gefördert und gefordert werden und in einer der Mannschaften seinen Platz haben.

Pfingstmontag 2019
Die 1. Mannschaft feiert den Aufstieg in die 3. Liga, Pfingstmontag 2019.
Die 1. Mannschaft feiert den Aufstieg in die 3. Liga, Pfingstmontag 2019.

Aufstieg in die 3. Liga

Nach mehreren knappen Anläufen ist es geschafft: Im Derby gegen Wattwil gewinnt der FCEK 5:1 und steigt in die 3. Liga auf. Drei der fünf Tore erzielt Claudio Stäheli.

2019
Der neue Kunstrasen im Untersand.
Der neue Kunstrasen im Untersand.

Der Kunstrasen

Seit 2019 trainieren die Teams auf dem neuen Kunstrasen, bei jedem Wetter und im Winter unter Flutlicht. Dazu kommt eine Anzeigetafel für die Resultate.

25. November 2019
Spatenstich für das neue Clubhaus.
Spatenstich für das neue Clubhaus.

Spatenstich

Mit goldenen Schaufeln fällt der Startschuss für das neue Clubhaus. Damit es Platz hat, muss zuerst das alte Clubhäuschen weichen.

26. November 2019
Das alte Clubhäuschen wird abgebaut.
Das alte Clubhäuschen wird abgebaut.

Abschied vom alten Hüttli

27 Jahre lang war das Clubhäuschen von 1992 der Treffpunkt im Untersand. Ende November wird es abgebaut, um Platz für den Neubau zu machen.

Dezember 2019
Armierung der Bodenplatte, Dezember 2019.
Armierung der Bodenplatte, Dezember 2019.

Die Bodenplatte

Noch vor Weihnachten ist die Bodenplatte armiert und betoniert, kurz darauf stehen die ersten Wände.

Februar 2020
Das Vordach des neuen Clubhauses, Februar 2020.
Das Vordach des neuen Clubhauses, Februar 2020.

Der Rohbau steht

Rund 250 m² mit Aufenthaltsraum und Küche, Garderoben für Heim- und Gastteam und für den Schiedsrichter, Materialraum und Räumen für den Platzwart, dazu ein gedeckter Sitzplatz von 50 m².

300

Mitglieder und mehr schauen sich am Tag der offenen Tür am 26. Juni 2020 das neue Clubhaus an.

Sommer 2020
Das neue Clubhaus im Untersand.
Das neue Clubhaus im Untersand.

Eröffnung zum Saisonstart

Pünktlich zum Saisonstart wird das Clubhaus offiziell eröffnet. Durch die grossen Fenster des Aufenthaltsraums geht der Blick direkt auf den Hauptplatz.

Ihr habt Zahlen eingesetzt, die eure Verbundenheit mit dem Fussballclub widerspiegelt.
Christoph SchwabePräsident, zum Dank an die Handwerker
KAPITEL 08

Neues Logo, alte Liga

2021 – heute

Nach dem Rückschlag der Coronajahre kommen neue Trainer, ein neues Gesicht und die Rückkehr in die 3. Liga: Der FCEK schreibt im neuen Clubhaus weiter an seiner Geschichte.

2021

Zurück in die 4. Liga

Zwei Jahre nach dem Aufstieg, mitten in der Coronazeit, geht es für die 1. Mannschaft wieder hinunter in die 4. Liga. Jürg Stadelmann hört nach acht Saisons als Trainer auf.

Sommer 2022

Andi Büsser übernimmt

Andi Büsser wird Trainer der 1. Mannschaft. Sein Auftrag ist klar: den Platz in der 3. Liga zurückerobern.

Frühling 2023

Ein neues Logo

Der FC Ebnat-Kappel stellt sein neues Vereinslogo vor. Es prägt seither den Auftritt des Vereins.

Sommer 2023
Die Frauen des FC Ebnat-Kappel jubeln.
Die Frauen des FC Ebnat-Kappel jubeln.

Abschied vom Frauenteam

Nach 53 Jahren löst der FCEK im Sommer 2023 sein eigenständiges Frauenteam auf. Die erste Frauenmannschaft entstand 1970, in den 90er-Jahren folgte ein grosser Aufschwung mit zwei Aufstiegen in die 1. Liga. Weil eigener Nachwuchs und ein genügend grosses Kader fehlen, endet der Spielbetrieb mit einer reinen FCEK-Mannschaft. Die Spielerinnen spielen seither bei FF Toggenburg weiter.

Frühling 2024

FF Toggenburg in der 1. Liga

Die Frauen von FF Toggenburg gewinnen den Ostschweizer Cup zum vierten Mal im vierten Final und steigen in die 1. Liga auf. Inzwischen stehen vier Toggenburger Clubs mit rund 200 Spielerinnen hinter der Gruppierung.

Juni 2024
Die Mannschaft feiert nach dem letzten Spiel in Wängi den Wiederaufstieg, 2024.
Die Mannschaft feiert nach dem letzten Spiel in Wängi den Wiederaufstieg, 2024.

Zurück in der 3. Liga

Mit dem Sieg in Wängi ist es geschafft: Die 1. Mannschaft kehrt in die 3. Liga zurück.

Meine Mission ist erfüllt.
Andi BüsserTrainer, nach dem Sieg in Wängi
Sommer 2024
Beim Aufstieg in Wängi: Roman Kipfer, Andi Büsser und Stefan Hinterberger (von links).
Beim Aufstieg in Wängi: Roman Kipfer, Andi Büsser und Stefan Hinterberger (von links).

Roman Kipfer übernimmt

Nach dem Aufstieg übergibt Andi Büsser das Amt an Roman Kipfer. Er hat zuvor zwei Saisons im Team gespielt und führt die Mannschaft nun zwei Spielzeiten lang durch die 3. Liga.

Jeden Sommer
Niemand zu klein, um dabei zu sein. Bild: zvg/FCEK
Niemand zu klein, um dabei zu sein. Bild: zvg/FCEK

Das Grümpeli im Gill

Firmen, Vereine, Freundesgruppen und die Jüngsten: Am Grümpelturnier spielt das ganze Dorf, und am Spielfeldrand wird mitgefiebert.

2025 findet das Grümpelturnier zum 50. Mal statt. Fussball und Beachvolleyball zusammen zählen ganze 200 Mannschaften, gekickt wird an drei Tagen auf vier Feldern im Gill: eine grosse Familie, seit einem halben Jahrhundert.

Sommer 2026
Cheftrainer Stefan Hinterberger an der Seitenlinie. Bild: FCEK
Cheftrainer Stefan Hinterberger an der Seitenlinie. Bild: FCEK

Ein neues Trainerteam

Roman Kipfer kehrt zu seinem Stammverein Wattwil Bunt zurück. Stefan Hinterberger, jahrelang Spieler und zuletzt Co-Trainer, übernimmt die 1. Mannschaft, zusammen mit Dominik Scheiwiller und Roman Bollhalder.

Heute

Die Geschichte schreiben wir weiter.

Mit allen, die auf dem Platz stehen, an der Seitenlinie mitfiebern, im Clubhaus anpacken und am Grümpi hinter der Bar stehen. Werde ein Teil davon.

Festschrift «40 Jahre FC Ebnat-Kappel»1969 – 2009 · PDF, 15 MB · herunterladen
1969
An der Spitze

Präsidenten seit 1969

  1. 01
    Bruno Ravaioli
    1969 – 1974
  2. 02
    Fritz Hagmann
    1974 – 1982
  3. 03
    Ruedi Giezendanner
    1982 – 1987
  4. 04
    Hans Rüdlinger
    1987 – 1990
  5. 05
    Wolfgang Bauer
    1990 – 1996
  6. 06
    Peter Berweger
    1996 – 1999
  7. 07
    Erich Frischknecht
    1999 – 2002
  8. 08
    Mario Ammann
    2002 – 2011
  9. 09
    Marcel Roth
    2011 – 2017
  10. 10
    Christoph Schwabe
    2017 – 2020
  11. 11
    Ueli Landert
    seit 2020

Quellen: Festschrift «40 Jahre FC Ebnat-Kappel» (September 2009, Redaktion Walter Züst, Fotos Walter Züst und Archiv des FC Ebnat-Kappel), Toggenburger Tagblatt zur Eröffnung des neuen Clubhauses sowie Fotos aus dem Verein. Ergänzungen, alte Fotos oder Korrekturen nehmen wir gerne über die Kontaktseite entgegen.